Vegetationskundliche Untersuchungen II

Förderung von Ackerwildkräutern als Beitrag zur Erhöhung der Artenvielfalt

In diesem Teilprojekt werden Veränderungen in der floristischen Artenvielfalt auf den ackerbaulich genutzten Flächen untersucht. Im Zuge der Umstellung des Betriebes auf ökologische Landbauverfahren sollen zum einen Veränderungen der Artengarnituren dokumentiert und zum anderen Verfahren geprüft werden, wie sich die Artenvielfalt erhöhen lässt. Hierzu untersuchen wir in Aussaatexperimenten Möglichkeiten der Wiederansiedlung von Ackerwildkräutern.

Ein Teil der Aussaatversuche findet in dem neuen pflanzenbaulichen System "Bicropping" statt. Hierbei geht es durch Aussaat einer Klee-Ackerwildkraut-Samenmischung nicht nur darum, für das in diese Bestände eingesäte Getreide Nährstoffe bereit zu stellen, sondern auch um eine Erhöhung des Blüten- und Nahrungsangebotes für Nützlinge und andere freilebende Tiere.

Ein weiterer Aspekt dieses Teilprojektes ist die Erhöhung der Strukturvielfalt ackerbaulich genutzter Flächen. Dabei werden mittels Einsaaten Säume, Ackerrandstreifen und Raine neu begründet, die auf einigen strukturarmen Teilflächen des Hofes Ritzerau bisher unterrepräsentiert sind.

 

Ansprechpartner

Prof. Dr. H. Roweck, Email: hroweck@ecology.uni-kiel.de

Institut für Natur- und Ressourcenschutz

Ökologie-Zentrum

Olshausenstraße 75
24118 Kiel




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