Projekt „Hof Ritzerau“ - Landschaftsökologie/DILAMO: Standortgefährdung durch Bodenerosion

Als erosionsgefährdet müssen u. a. alle Böden angesehen werden, deren Oberfläche geneigt ist. Ob es tatsächlich zu einer Bodenzerstörung durch abfließendes Oberflächenwasser kommt, hängt vor allem von der Art der Vegetationsbedeckung ab. Handelt es sich um einen Ackerstandort, so bestimmt die Anbaufrucht bzw. die Fruchtfolge die Höhe des Bodenabtrags im entscheidenden Maße.

Des weiteren spielt die bodenspezifische Erodierbarkeit eine große Rolle. Sie ist im hohen Maße von der Korngrößenzusammensetzung des Oberbodens abhängig. Bei Kenntnis der genannten Einflussfaktoren und der Erosivität der lokalen Niederschlagssituation kann der potentielle langjährige Bodenabtrag durch Wassererosion abgeschätzt werden. Auf dem Hof Ritzerau weisen die Bereiche der Hänge entlang der Duvenseebach-Niederung eine mittlere bis hohe Standortgefährdung durch Bodenerosion auf. Die übrigen Flächen sind sehr gering bis gering gefährdet.

 

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