Botanische Artenvielfalt

Artenzahl-Areal-Beziehungen von Wald- und Offenlandgesellschaften Ein Beitrag zur Erfassung der botanischen Artenvielfalt unter besonderer Berücksichtigung der Flechten und Moose am Beispiel des Nationalparks Kurische Nehrung (Russland)

 

Kurzfassung:

Es wird ein Verfahren vorgestellt mit dem die botanische Artenvielfalt von Wald- und Offenlandgesellschaften erfasst werden kann. Durch die Erhebung der Daten auf Standardflächen sind vergleichende Aussagen zum Artenreichtum, als Artenvielfalt im engeren Sinne, möglich. Darüber hinaus wird mit dem z-Wert ein aus der Potenzfunktion für die Artenzahl-Areal-Beziehung abgeleiteter Index empfohlen, der für standardisierte Skalenbereiche ein Diversitätsmaß für die Artenverteilung in Pflanzenbeständen ist. Ergänzend wird die Evenness unter Verwendung der Deckungswerte als Maß für die Gleichverteilung der Arten für Aussagen zur Dominanzstruktur der Gesellschaft ermittelt. Die vegetationskundliche Beschreibung der Artenvielfalt durch vollständige Vegetationsauf­nahmen, die in Wäldern durch forstliche Strukturdaten ergänzt werden sollten, runden die Erfassung der Artenvielfalt von Pflanzengesellschaften (α-Diversität) ab.

 

Stichwörter:

Artenvielfalt, Standardflächen, Diversitätsidices, z-Wert

 

Teilprojektinformationen

Teilprojektlaufzeit: 01.04.1999 bis 31.12.2004

Wissenschaftl. Koordination: Dr. C. Dolnik

Kooperationspartner: Botanischem Institut der Staatlichen Universität Kaliningrad, Russland

 

 




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