BlueBee

Blüten für Bienen

Blühflächen als Bestandteil des Vertragsnaturschutzes werden eingesetzt, um Nahrungsressourcen für Wildbienen und andere Wildtiere bereitzustellen. Gleichzeitig können diese Blühflächen auch Honigbienen Tracht bereitstellen und somit möglicherweise als Ablenkungstracht von Jakobs-Massenbeständen dienen. Letzteres wird von der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein untersucht. Der Schwerpunkt der Fortschung der AG Landschaftsökologie bilden die Effekte auf Wildbienenvorkommen und das Vorkommen anderer funktioneller Gruppen. Bisher konnte bereitsein positiver Effekt von Blühstreifen auf die Wildbienendiversität gezeigt werden. Gänzlich unbekannt ist jedoch, ob Blühflächen von Wildbienen nicht nur als Nahrungsressource sondern auch für alle anderen Lebensphasen – beispielsweise zum Nisten und Überwintern – genutzt werden. Auch ungewiss ist die Bedeutung dieser Flächen für andere funktionelle Gruppen, wie beispielsweise beutejagende Wespen. Diese Erkenntnisse sind jedoch essenziell für die Bewertung von subventionierten Blühflächen als funktionell vollständiges Schutzhabitat. In unserem 2015 gestarteten Projekt „Blüten für Bienen“ wollen wir nun erforschen in wie weit Blühflächen diese Funktionen erfüllen um nachhaltig die Biodiversität und bereitgestellten Ökosystemfunktionen in Agrarlandschaften zu schützen.

 

Stichwörter:

Agrarumweltmaßnahmen, Agrarökologie, Agrobiodiversität, Wildbienen, Blühstreifen

 

Projektinformationen

Laufzeit: 2015-2017

Projektbeteiligte: Uta Hoffmann M.Sc., Dr. John Herrmann, PD Dr. Tobias W. Donath, Prof. Dr. Tim Diekötter

Kooperationspartner: Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein

Förderer: Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (MELUR) SH

 


 



Zuständig für die Pflege dieser Seite: webmaster (at) ecology.uni-kiel.de